Zur Bedeutung der öffentlichen Bestellung in Deutschland

Die Berufsbezeichnung des Gutachters oder Sachverständigen ist in Deutschland nicht geschützt.

Die öffentliche Bestellung nach § 36 GewO hat deshalb die Aufgabe, der Öffentlichkeit die Suche nach einem Sachverständigen zu erleichtern und ihr uneingeschränkt vertrauenswürdige, fachlich besonders qualifizierte Fachleute namhaft zu machen. Die Öffentlichkeit soll somit die Möglichkeit erhalten, sich solcher Personen als Sachverständige zu bedienen, denen bei der Ausübung ihres Gewerbes gesetzlich eine besondere Glaubwürdigkeit beigelegt ist und die ausweislich der öffentlichen Bestellung eine besondere Gewähr für Zuverlässigkeit und berufliche Qualifikation bieten. 

Steuerberater mit entsprechend einschlägiger Vorbildung sind den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen gleichgestellt. Im Bereich der sog. Vorbehaltsaufgaben (Tätigkeiten auf dem Gebiet des Steuerrechts) sind sie kraft ihrer Zulassung Sachverständige und werden ausschließlich durch Steuerberaterkammern bestellt. 

Weitere und ausführlichere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie dort:

IHK

IFS

Bundesministerium der Justiz/JURIS



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